Start 5 Bretagne-Loire 2026 5 Île de Ré – Tag 4

Loix – Fahrradtour, Atelier Quillet und ein Garten voller Geschichten

Heute schwingen wir uns auf die Fahrräder und fahren nach Loix, einem kleinen, ruhigen Dorf auf der Île de Ré. Die Fahrt durch die Landschaft und Salzwiesen ist schon schön, aber unser eigentliches Ziel ist das Atelier Quillet.

Atelier Quillet – hier bekommen Bücher ein zweites Leben

Das Atelier Quillet ist eine traditionelle Buchbinderei, in der alte und wertvolle Bücher restauriert werden. Schon beim Betreten gibt es unglaublich viel zu entdecken: Natürlich jede Menge Bücher in alt und neu. Neben der Bar ist die Halle mit einer Glaswand abgetrennt, wo die Bücher liebevoll restauriert werden.

Und dann sind da die unzähligen Comics! Sie füllen ein ganzes Quadrat im Laden und machen das Atelier für mich zu einem ziemlich ungewöhnlichen und charmanten Ort. So habe ich mir gleich 3 Bücher für meine nächsten Upcycling-Projekte mitgenommen. Wenn Dich interessiert, was ich schon mit einem anderen französischem Comic gemacht habe dann hier ein Klick.

Besonders schön ist der kleine Garten mit seinem Café. Unter einem Olivenbaum machen wir es uns in Strandstühlen bei einem Kaffee gemütlich und lassen die Atmosphäre auf uns wirken. In diesem Laden kann man Stunden verbringen. Am meisten hat mich die eine große Wand mit alten Jule Verne-Büchern beeindruckt. Der Hammer!

Loix – klein, aber voller Überraschungen

Anschließend bummeln wir noch ein wenig durch Loix. Das Dorf ist klein und angenehm ruhig, mit seinen weißen Häusern. Es hat auch schöne Gassen aber lange nicht so romantisch wie in Saint-Martin de Ré. Den Hafen haben wir einfach nicht auf dem Schirm gehabt. Vielleicht fahren wir den morgen mit dem Auto kurz an.

Auf dem Rückweg hat uns dann doch ein kleiner leichter Regenschauer erreicht. Es sollte doch nicht regnen!!! Deshalb sind wir kurzer Hand unter einen Baum in Ars-en-Ré bei der Patisserie und haben eine Pause gemacht. Die wurde direkt genutzt um dort noch einmal eine leckere Quiche zu kaufen.

Bei einem Glas Rosé mit Quiche lassen wir den Nachmittag beginnen. Mich zieht es danach nochmal an den Ebbe-Strand. Will mein Glück nochmal mit den kleinen Makro-Objekten versuchen. Ein paar Fotos konnte ich ergattern. Die Einsiedlerkrebse wollten aber nicht so richtig aus dem Häuschen.

Abschied von Île de Ré

Am Leuchtturm gönnen wir uns noch ein letztes Eis bei La Martinière. 11 verschiedene Sorten haben wir in der Zeit geschafft. Das Auto ist gepackt und wir nehmen Abschied von der Insel. Wahrscheinlich keiner für immer. Wir kommen sicher nochmal wieder.