Start 5 Normandie 2025 5 Blainville-sur-mer

Blainville-sur-Mer – Küstenidylle am Ärmelkanal

Das Herzstück von Blainville-sur-Mer ist der lange Sandstrand, der sich entlang der Küste erstreckt. Hier kann man ausgedehnte Spaziergänge unternehmen, die frische Seeluft genießen oder einfach den Blick über den Ärmelkanal schweifen lassen. Oder wie wir Abends den Sonnenuntergang auf einer Picknick-Decke mit Cidre, Käse und Baguette genießen.

Entspannte Stunden in der Strandbar

Direkt am Strand lädt eine gemütliche Strandbar dazu ein, den Tag bei einem Getränk oder einer kleinen Mahlzeit ausklingen zu lassen. Mit Blick auf das Meer lässt sich hier das besondere Flair der normannischen Küste genießen und man kann wunderbar den Gezeiten zusehen.

Austernparks werden bei Ebbe sichtbar

Ein faszinierendes Naturschauspiel erwartet Besucher bei Ebbe. Dann zieht sich das Meer weit zurück und gibt die zahlreichen Austernparks vor der Küste frei. Die Austernzucht hat in dieser Region eine lange Tradition und prägt die Landschaft ebenso wie die lokale Gastronomie. Die regelmäßig auftauchenden Austernfelder bieten einen spannenden Einblick in die maritime Kultur der Normandie.

Die Kraft der höchsten Gezeiten Europas

Die Küste der Normandie gehört zu den Regionen mit den größten Gezeitenunterschieden Europas. Auch in Blainville-sur-Mer lässt sich dieses beeindruckende Schauspiel täglich beobachten. Innerhalb weniger Stunden verwandelt sich die Küstenlandschaft vollständig: Wo zuvor Wasser war, entstehen weite Sandflächen, die später wieder vom Meer bedeckt werden. Dieses Wechselspiel von Ebbe und Flut macht den Reiz des Ortes aus und sorgt für ständig wechselnde Ausblicke.

Übernachtet haben wir hier:

Camping Municipal la Melette

Die Empfangsdame vom Campingplatz war mit Abstand die unfreundlichste Person und sprach nur französisch. Deshalb hatten wir nicht so richtig verstanden, dass wir für das Waschhaus einen Chip brauchen, der nochmal 8 € kostet. Bis heute ist uns auch nicht klar, ob das für den Aufenthalt oder die eine Nacht war.

Wir konnten uns einen Platz aussuchen und haben direkt am Ausgang zur Düne geparkt. Das war sehr idyllisch. Nach der Düne kommt man an eine Bucht, wo man theoretisch bis Strandbar laufen kann – wohlgemerkt bei Ebbe.

Haben wir gemacht bis wir feststellten, dass wir über die Priele und am Rand aufgetürmten riesigen Quadern bis auf die Straße klettern müssen, um zur Strandbar zu kommen. Das nächste Mal besser über die Straße!