Flamanville
Schon bei der Ankunft fällt das Schloss von Flamanville ins Auge. Umgeben von einem weitläufigen Park mit Teichen, alten Bäumen und geschwungenen Wegen wirkt es wie eine Kulisse aus einem historischen Roman. Das aus lokalem grauem Granit errichtete Bauwerk wurde Mitte des 17. Jahrhunderts erbaut und war über Jahrhunderte Sitz bedeutender Adelsfamilien der Region.
Die Geschichte des Anwesens reicht sogar bis ins frühe Mittelalter zurück. Bereits im Jahr 1008 wird das Gut Flamanville in historischen Dokumenten erwähnt. Im Laufe der Jahrhunderte wechselte es mehrfach den Besitzer, bevor die Familie Basan das Anwesen übernahm und daraus das heutige Schloss entstehen ließ.
Der Schlosspark – eine grüne Oase
Mindestens ebenso beeindruckend wie das Schloss selbst ist der rund zwanzig Hektar große Park. Die nach englischem Vorbild gestaltete Anlage lädt zu entspannten Spaziergängen entlang der Teiche ein. Besonders bekannt ist das Dahlien-Konservatorium mit seinen zahlreichen historischen und seltenen Sorten, die von August bis Oktober in voller Blüte stehen.
Zwischen Rhododendren, Kamelien und Palmen vergisst man schnell, dass man sich nur wenige Kilometer von der stürmischen Atlantikküste entfernt befindet.
Das Schloss hat sich zu einem wichtigen Kulturzentrum der Region entwickelt. Jeden Sommer finden hier Konzerte, Kunstausstellungen und kulturelle Veranstaltungen statt.
