Zwischenstopp L´Escalier de Sotteville
Die historische Treppe ist wohl das Wahrzeichen des Ortes. Über gefühlte 200 in den Felsen gehauene Stufen (wer zählt die schon genau? gelangen wir zwischen den Klippen hinab an den Strand. Früher haben hier wohl eher gestandene Fischer den Weg genommen. Heute sind es wir – mit Kamera, Staunen und der leisen Frage, ob die Knie das wirklich genauso romantisch finden wie der Kopf.
Ein direkter Abstieg ans Wasser, eingerahmt von Fels, Geschichte und einer ordentlichen Portion „Wow“. Beeindruckend genug, dass man automatisch langsamer geht, oder gar nicht erst los wie mein Mann.
Gratis-Fußbad inklusive
Und dann war da kurz davor noch der kleine Extra-Service von oben: Regen! Kleine Rinnsale werden zu fröhlichen Mini-Bächen, ziehen sich über die Stufen und spritzen bei jedem Schritt leicht auf. Die Sandalen, eben noch optimistisch trocken, geben spätestens nach ein paar Metern resigniert auf.
Unten angekommen öffnet sich die enge Treppenschlucht zum grau-blauem Meer und die Alabaster-Klippen steigen wieder steil auf wie eine gewaltige Wand. Von hier unten wirkt die Treppe noch eindrucksvoller.
Unten: La Mer
Unten angekommen öffnet sich die enge Treppenschlucht plötzlich wie ein Vorhang. Vor uns liegt der Strand, das Meer in gedämpftem Grau-Blau, und die Alabasterklippen ragen neben mir wieder steil in den Himmel – wie eine Wand, die sagt: „Zurück geht’s nur über die vielen Stufen.“
Von hier unten wirkt die Treppe noch beeindruckender. Nicht mehr nur als Weg, sondern als kleine, steinerne Mutprobe mit Meerblick – und einem sehr beschwerlichem Aufstieg mit Atemnot.
