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Acrylbild mit Beleuchtung

Fotodruck auf Acryl

Fotodrucke auf Acryl sind eine moderne und hochwertige Art, Ihre Lieblingsfotos zu präsentieren. Das Acrylglas schützt das Foto vor UV-Strahlung und Feuchtigkeit und verleiht ihm einen tiefen Glanz und Klarheit. Der Druck erfolgt auf hochwertigem Fotopapier und wird anschließend auf die Rückseite des Acrylglass aufgebracht.

Ein großer Vorteil von Fotodrucken auf Acryl ist, dass sie sehr widerstandsfähig sind und somit lange halten. Sie eignen sich perfekt für den Einsatz in Innenräumen und sind eine tolle Möglichkeit, Deine Erinnerungen auf besondere Weise zu präsentieren.

Ich war 2019 in England unterwegs. In Windsor habe ich diesen herrlichen Strauß vor einer Gaststätte gesehen. Mir war sofort klar, dass ich das Foto so bearbeiten werde. Dann gab es eine Aktion Fotos auf Acrylplatte drucken. Das wollte ich ausprobieren. Nun lag das Bild wegen fehlendem Rahmen sehr lange im Wohnzimmer. Da unsere Oberfräse jetzt von unten an den Werktisch montiert ist, war es der richtige Moment, das Projekt anzugehen.

Vorbereitend habe ich mir von meinem Mann die gehobelte Dachlatte mit 6 mm Nut fräsen lassen. Er meinte, ich müsse unbedingt den Rahmen auf Gehrung sägen. Gehrung ist nicht mein Ding und mit Nut erst recht nicht, stellte ich fest.

Ich war verzweifelt. Denn leider hatte ich den einzigen 6 mm Fräser bei einem anderen Projekt zerstört. Nun musste ich die neue Latte mit 8 mm fräsen, weil ich nicht genau weiß, welchen Fräser ich kaufen muss und mein Mann nicht da war. Okay, kein Problem, selbst ist die Frau. Ideen, Dinge in die Spur zu bringen habe ich immer, wenn es nicht auf Anhieb klappt.

Zum Glück besitze ich diese wunderschönen Rahmenspanner oder wie die heißen. Also erst einmal ausprobieren, dann eine Seite leimen und spannen. Nach dem Trocknen stellte ich bei erneutem Probespannen mit Bild fest, dass es einfach nicht passt. Ein bisschen von der Latte absägen und dann – ha ha – war sie fast zu kurz. Keine Ahnung was da passiert ist. Meine Geduld war nun am Ende – definitiv. Hätte ich doch nicht auf meinen Mann gehört.

Vorbereitend habe ich mir von meinem Mann die gehobelte Dachlatte mit 6 mm Nut fräsen lassen. Er meinte, ich müsse unbedingt den Rahmen auf Gehrung sägen. Gehrung ist nicht mein Ding und mit Nut erst recht nicht, stellte ich fest.

Ich war verzweifelt. Denn leider hatte ich den einzigen 6 mm Fräser bei einem anderen Projekt zerstört. Nun musste ich die neue Latte mit 8 mm fräsen, weil ich nicht genau weiß, welchen Fräser ich kaufen muss und mein Mann nicht da war. Okay, kein Problem, selbst ist die Frau. Ideen, Dinge in die Spur zu bringen habe ich immer, wenn es nicht auf Anhieb klappt.

Zum Glück besitze ich diese wunderschönen Rahmenspanner oder wie die heißen. Also erst einmal ausprobieren, dann eine Seite leimen und spannen. Nach dem Trocknen stellte ich bei erneutem Probespannen mit Bild fest, dass es einfach nicht passt. Ein bisschen von der Latte absägen und dann – ha ha – war sie fast zu kurz. Keine Ahnung was da passiert ist. Meine Geduld war nun am Ende – definitiv. Hätte ich doch nicht auf meinen Mann gehört.

Was nun? Einfach machen – heisst die Devise. Den Zwischenraum im Rahmen habe ich mit feinen Spänen und Leim gefüllt, danach beigeschliffen, gestrichen und vorsichtig das Bild auf der Rückseite mit Heißkleber fixiert. Und das war ein Fehler, denn der Rand des Klebers scheint auf der Vorderseite durch. Nun habe ich versucht, mit dem Cutter das vorsichtig zu lösen und leider die Schicht auf der Rückseite beschädigt. Auch nicht gut.

Die Idee mit der kleinen LED-Lichterkette am Rand zu kleben hat nicht den Effekt gebracht, den ich mir erhofft habe. Ich wollte das Bild von der linken Seite beleuchten. Dann war noch die Frage, wie klebe ich die jetzt fest? Ich habe sie vorsichtig hinter dem Strauß mit Malerkrepp geklebt. Mit Heißkleber traue ich mich nicht und das Krepp sieht man nicht. Jetzt leuchtet nur der Strauß in der Mitte. Ist doch ganz gut geworden, oder?

Nach Beratung mit Freunden werde ich das ganze nochmal ändern und eine Milchglasscheibe besorgen, um darauf die LED zu befestigen. Dann wird das Bild nur von links beleuchtet, wie ich es eigentlich wollte. Zu gegebener Zeit gibt es dann ein Update.

Wichtel und Bäume

Wichtel und Bäume

Naturmaterialien eignen sich hervorragend für die Gestaltung von Wichtel- und Weihnachtsdekorationen. In diesem Blogbeitrag möchte ich Dir zeigen, wie Du aus einfachen Materialien wie Tannenzweigen, getrockneten Blüten und anderen Naturmaterialien wunderschöne Wichtel und Weihnachtsbäumchen gestalten kannst.

Anregungen dazu gibt es genug im Internet. So bin ich auf ein Video einer Frau gestoßen, die diese Wichtel und Bäume macht. Der Fantasie sind auch hier keine Grenzen gesetzt.

Die einzige Herausforderung war, dass ich nur sehr nasses Moos im Garten schaben konnte. Das war etwas knifflig für die Wichtelmütze. Rot und Grün sind immer noch meine Lieblingsfarben für Weihnachten. Den Holzstamm hatte ich in der Garage. So sitzt der Wichtel bequem vor der Haustüre.

Damit die Bäumchen gut stehen habe ich ein bisschen Beton in die Behältnisse gefüllt. So fliegen die auch bei Wind hier nicht durch die Gegend. Für die kleineren einfach Holzscheiben gesägt. Das Tannengrün bekomme ich immer von der Nachbarin. Das ist wirklich schön hier auf dem Land, das Geben und Nehmen. Ist es nicht genau dieses Miteinander, was Weihnachten ausmacht? In diesem Sinne…eine schöne Adventszeit

Beistelltisch für Couch

Beistelltisch für Couch

Kennst Du das auch? Die Couch steht in einer Ecke und man hat kaum eine Ablage für ein Getränk oder etwas zu knabbern? So geht es uns auch. Ich habe für mich ein Brett für den Rand zwischen Couch und Wand gemacht aber mein Mann muss alles auf den Boden neben die Couch stellen. Das wollte ich ändern, weil ich gerne dagegen laufe.

Im meiner Sammlung befand sich noch ein unbehandeltes Fichtenholzbrett 120 x 40 cm. Die Idee eine U-Form zu bauen ist nicht neu. Das Standbrett habe ich ein wenig kürzer gemacht, damit oben mehr Fläche ist. Das Brett habe ich dann in das Maß 35/30/55 cm gesägt und noch ein passendes Muster für die Oberseite gesucht. Alt macht sich gut neben Neu. So entschied ich mich für ein mexikanisches Muster für die Abstellfläche.

In meiner Sammlung befand sich noch ein unbehandeltes Fichtenholzbrett 120 x 40 cm. Die Idee eine U-Form zu bauen ist nicht neu. Das Standbrett habe ich ein wenig kürzer gemacht, damit oben mehr Fläche ist. Das Brett habe ich dann in das Maß 35/30/55 cm gesägt und noch ein passendes Muster für die Oberseite gesucht. Alt macht sich gut neben Neu. So entschied ich mich für ein mexikanisches Muster für die Abstellfläche.

Die ursprüngliche Idee war, die Bretter mit Holzdübel zu verbinden und zu leimen. Dabei stellte ich fest, dass dieses Brett sowas von krumm ist. Na super! Da wollten die Holzdübel einfach nicht so halten, wie ich mir das vorgestellt habe. Aber egal, einfach ausprobieren. Zum Pressen habe ich die Rohrzwingen verwendet. Hat ein bisschen gedauert, bis ich die kleine Stange durch die große ersetzen konnte. Die machen reichlich Druck. Hatte aber zur Folge, dass sich das Objekt verzog. Also doch ein Paar Schrauben in die Unterseite zur Stabilität. Hat nicht viel geholfen.

So kam mir die Idee, einfach eine Dachlatte dazwischen leimen. Zum Anpressen hat mir ein Freund mal diese großen schweren Schrauben aus dem Industriebereich geschenkt. Die haben sich schon viele Male bewährt.

Diese Konstruktion hält zwar keine große Belastung aus, ist aber für meinen Zweck ausreichend. Jetzt fehlt nur noch die Acrylfarbe und das aufgedruckte Muster mit Fotopotch. Ich habe das rot und gelb abwechselnd auf den Rand pro Seite gestrichen. Zum Schluss die Filzgleiter aufgeklebt und fertig ist die Ablage.

Bepflanzter Stuhl

Vom Sperrmüllfundstück zum bepflanzten Gartenstuhl

Manchmal beginnen die schönsten Projekte mit einer ganz einfachen Inspiration. In einer Gartenzeitschrift entdeckte ich vor
einiger Zeit die Idee, einen ganz normalen Holzstuhl zu bepflanzen. Kurz darauf schickte mir eine Bekannte ein Foto von einem selbst gebauten Stuhl aus Ästen – komplett begrünt und einfach wunderschön. Spätestens da war klar: So etwas wollte ich auch ausprobieren.

Eigentlich hatte ich für die alten Stühle einen ganz anderen Plan. Ich wollte sie neu beziehen. Doch schon beim Versuch, die Rücklehne zu entfernen, wurde mir schnell klar: Das wird nichts. Viel zu stabil, viel zu widerspenstig – der Sperrmüll schien die einzige Lösung zu sein. Und dann fiel mir die Gartenzeitschrift wieder ein.

Also: Stühle zurückgeholt und losgelegt

Die Rückwand zu entfernen war ein echtes Krafttraining. Ohne ordentliches Werkzeug und mit einer guten Portion Gewalt habe ich sie schließlich herausgetrennt. Der Sitz mit der alten Federung durfte bleiben, ebenso das vorhandene Vlies – eine perfekte Basis für alles Weitere.

Danach begann die eigentliche Pflanzkonstruktion:

Kaninchendraht wurde in Form gebogen und eingesetzt, darauf kam eine Schicht Vlies mit kleinen Steinen als Drainage. Die Steine habe ich mir übrigens ganz praktisch aus meinem Betonkies gesiebt – Upcycling in seiner schönsten Form.

Punkt für Punkt zur Meditation

Gestalterisch wollte ich etwas ausprobieren, das ich schon lange im Kopf hatte: ein Muster im Aborigini-Stil. Diese Punkttechnik hat mich schon immer fasziniert. Mein erster Versuch, dafür kleine Schaumstoffkreise zuzuschneiden, war allerdings schnell gescheitert – völlig ungeeignet. Wattestäbchen funktionierten deutlich besser, auch wenn sie ihre Tücken haben: Zu fest tupfen darf man nicht, und mit der Zeit fransen sie ganz schön aus. Trotzdem – dieses gleichmäßige Setzen der Punkte hatte etwas unglaublich Meditatives. Schritt für Schritt entstand das Muster und mit ihm eine ganz besondere Ruhe.

Bepflanzung im Spätherbst

Zum Schluss kam Erde in die vorbereitete Sitzfläche und ich habe Bodendecker aus dem Garten eingesetzt. Da wir schon November haben, passiert oberirdisch im Moment natürlich nicht viel – aber den ersten Schnee haben die Pflanzen bereits problemlos überstanden.

Ein Projekt mit Zukunft

Im Moment ruht der bepflanzte Stuhl noch in der Winterpause. Aber ich bin jetzt schon gespannt, wie er sich im nächsten Frühjahr entwickelt, wenn alles zu wachsen beginnt und das Grün die Gestaltung weiter verändert.

Aus einem fast entsorgten Möbelstück ist ein ganz persönliches Gartenobjekt geworden – und wieder einmal hat sich gezeigt: Die besten Ideen kommen manchmal genau dann, wenn man etwas eigentlich schon aufgegeben hat. 🌿

Ein kleines Arrangement im Vorgarten

Der Stuhl hat inzwischen seinen Platz im Vorgarten gefunden. Neben ihm steht ein Stück Buchenstamm aus unserem Garten und eine kleine Laterne mit passendem Muster. Zusammen ergibt das ein kleines, gemütliches Arrangement. Ich werde mich noch einmal um eine neue Bepflanzung und ein neues Design kümmern.

Aber genau das liebe ich an meinen Objekten: Sie dürfen sich verändern, Patina ansetzen, verwittern und mit der Zeit immer wieder anders aussehen. Ich muss nicht alles dauerhaft perfekt haben. Im Gegenteil – manchmal entsteht gerade durch Veränderung etwas ganz Neues.

Und so dürfen meine kleinen Lieblingsstücke ruhig mit den Jahreszeiten gehen. Schließlich gehört auch das zum Upcycling: Nichts bleibt, wie es ist – und genau das macht es spannend.

Gasherd rollbar

Gasherd

Im Zuge der steigenden Stromkosten und der evtl. rollierenden Versorgung im Winter (die Medien berichteten) haben wir uns im Sommer ein Gaskochfeld gekauft. So sind wir dann unabhängig in solchen Notfällen. Abgesehen davon ist es bei 40 ct./kwh ab 2023 auch günstiger mit Gasflasche zu kochen.

Dafür musste ein Rollwagen her, damit ich den in der Wohnküche bei Bedarf zur Arbeitsplatte ziehen kann. Zur Verschönerung haben wir 2 mm starke Korkplatte draufgeklebt. Für den Spritzschutz habe ich mir verschiedene Sprüche und zwei Zeichnungen von Uli Stein gesucht. Ich weiß, es gibt auch Männer, die gut kochen können. Auf die trifft das nicht zu, aber auf die Anderen. Vor allem ist der mittlere Spruch wichtig. Denn meistens bleibt die Selbstreinigung der Küche bei der Frau hängen. Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel. Ein Lob an alle Männer, die dazu gehören.

Die Aufdrucke habe ich mit Fotopotch gemacht und zum Schluss noch kleine Leisten angeklebt. Vor kurzem hat das Kochfeld noch eine bordeauxfarbene Decke bekommen. Ich habe nämlich keine Lust auf Staubwischen. Das einzige, was wir auf unserem Induktionsfeld weiterhin kochen ist das Kaffee- und Teewasser. Da bin ich dann doch zu ungeduldig.

Achtsamkeit auf Schuppenwand

Achtsamkeit auf alten Brettern – meine besondere Schuppenwand

Manchmal entstehen die schönsten Ideen aus Dingen, die eigentlich schon ausgedient haben. So war es auch bei meiner Schuppenwand. Das Material dafür lag nämlich bereits auf dem Dachboden: alte Holzfußbodendielen, die wir bei unserer 90 qm Dachbodensanierung aufgenommen haben. Wegwerfen kam für mich natürlich nicht infrage, Holz kann ich immer brauchen. Die alten Dielen hatten schon ein Leben hinter sich – und ich wollte ihnen einfach ein neues geben. Also wurden sie kurzerhand zum Ausgangsmaterial für meine Winterarbeit 2021.

Aus alten Dielen werden neue Ideen

Zuerst habe ich die alten Fußbodendielen gehobelt und anschließend in unterschiedlich große Stücke gesägt. So entstanden viele einzelne Holztafeln, die später zu einer abwechslungsreichen Wandgestaltung zusammengesetzt werden sollten. Dann durfte Farbe ins Spiel kommen. Die einzelnen Bretter habe ich mit verschiedenen Acrylfarben gestrichen. Dabei wollte ich bewusst keine perfekt durchgestylte Farbpalette, sondern eine lebendige Mischung – es sollte schön bunt werden.

Achtsamkeit bekommt einen Platz

Die eigentliche Idee für die Gestaltung war schnell gefunden: Auf die Bretter sollten verschiedene Begriffe rund um das Thema Achtsamkeit. Die Wörter habe ich zunächst gespiegelt auf Transferfolie gedruckt. Zusätzlich suchte ich passende kleine Grafiken, die die Begriffe ergänzen und die einzelnen Bretter noch individueller machen sollten.

Anschließend kam meine geliebte Découpage-Technik mit Fotopotch zum Einsatz. Damit habe ich die Achtsamkeitsbegriffe und Grafiken auf die farbigen Holzflächen übertragen. Das Ergebnis gefällt mir gerade deshalb so gut, weil die Schrift nicht wie ein perfekt gedrucktes Schild wirkt und viele verschiedene Schrifttypen ihren Platz finden können. Sie verbindet sich optisch mit dem alten Holz und den Farbschichten.

Eine Wand voller kleiner Erinnerungen

Nachdem alle Bretter gestaltet, getrocknet und mit Bootslack fertig versiegelt waren, ging es an die Montage. Die einzelnen Holzstücke wurden auf den Anbau geschraubt und dort zu einer ganz persönlichen Wandgestaltung zusammengesetzt. Aus alten Fußbodendielen war so etwas völlig Neues entstanden: eine Schuppenwand voller Farbe, Wörter und kleiner Denkanstöße. Winterarbeit mit nachhaltigem Nebeneffekt

Das Projekt war meine kreative Winterarbeit 2021. Während draußen eher wenig Gartenarbeit nötig ist, konnte ich drinnen sägen, streichen, übertragen und gestalten. Und genau das mag ich am Upcycling: Aus alten Materialien muss nicht zwangsläufig etwas Neues im klassischen Sinne entstehen. Manchmal reicht es, einem ausgedienten Gegenstand eine neue Aufgabe zu geben.

Der heutige Anblick hat sich etwas verändert. Ich habe alle Nebengebäude mit schwedenrot gestrichen und die Ecke umgestaltet. Die Bretter haben sich noch ein wenig vermehrt. Jetzt ist es eine Achtsamkeits-Terrasse.