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Blankenberge – Belgien 2026

Mit dem Camper nach Blankenberge in Belgien

Blankenberge – Zwischen Dünen, Nordseestrand und Ausflügen ins Umland

BrüggeRadtour Zwin NaturparkSea-LifeDünenspaziergang

Blankenberge zählt zu den bekanntesten Badeorten an der belgischen Küste. Der Ort bietet einen langen Sandstrand, eine Seebrücke und einen modernen Yachthafen. Dennoch hinterlässt der Küstenort einen zwiespältigen Eindruck.

Vor allem die zahlreichen touristischen Hochhäuser entlang der Strandpromenade prägen das Stadtbild. Wer historische Küstenorte mit viel Charme sucht, wird hier eher enttäuscht. Gleichzeitig sorgen die hohen Dünen mit ihren gut ausgebauten Wegen für einen schönen Kontrast. Hier lässt es sich wunderbar spazieren oder mit dem Fahrrad die Küstenlandschaft erkunden.

Der breite Sandstrand lädt zwar zum Verweilen ein, allerdings gibt es in vielen Bereichen Badeverbote, was den Badespaß teilweise einschränkt. Bei Ebbe wird der Strand dafür besonders weitläufig und bietet viel Platz für ausgedehnte Spaziergänge.

Die bekannte Seebrücke gehört zu den Wahrzeichen Blankenberges und bietet schöne Ausblicke auf die Nordsee. Entlang der Promenade laden zahlreiche Strandbars zum Verweilen ein. Außerhalb der Hauptsaison muss man jedoch damit rechnen, dass viele davon geschlossen sind. Und wer denkt er kann mal eben belgische Fritten essen – negativ! Die Frituur-Snacks waren alle geschlossen wenn wir vorbeikamen.

Auch der moderne Yachthafen sorgt für maritimes Flair. Zwischen den neueren Gebäuden finden sich vereinzelt historische Bauwerke, die einen kleinen Einblick in die Geschichte des Badeortes geben.

Ein beliebtes Ausflugsziel für Familien ist das Sea Life Blankenberge mit seinen Aquarien und Meerestieren.

Wer die Umgebung erkunden möchte, erreicht über ruhige Wege schnell die grünen Polderlandschaften im Hinterland – ein reizvoller Gegensatz zur lebhaften Küste.

Besonders empfehlenswert ist eine Fahrradtour nach Brügge. Die historische Altstadt ist von Blankenberge aus gut erreichbar und zählt zu den schönsten Städten Belgiens.

Nur wenige Kilometer entfernt liegt außerdem das romantische Dorf Lissewege. Mit seinen weißen Häusern, kleinen Gassen und der historischen Kirche gilt es als eines der schönsten Dörfer Flanderns und ist ein lohnendes Ziel für einen entspannten Ausflug.

Amiens

Ankunft in Amiens

Am späten Nachmittag erreichen wir Amiens. Unsere ersten beiden Campingplätze haben wir verworfen, zu voll und zu viel Andrang. Dafür haben wir dieses hübsche alte Wasserwerk direkt am Ufer des Seitenarms der Somme gesehen. Die vor dem Ersten Weltkrieg errichtete Anlage gehört zu den wenigen erhaltenen kleinen Kraftwerken ihrer Zeit in Frankreich und steht heute als historisches Denkmal unter Schutz.

Camping Bertangles – unser letzter Übernachtungsstopp

Auf der weiteren Suche nach einem Übernachtungsplatz stießen wir nur etwa zehn Minuten entfernt auf unseren absoluten Lieblingscampingplatz. Direkt am Schlossgarten gelegen, empfing uns eine wunderbar gepflegte und hervorragend organisierte Anlage. Schnell stand fest: Hier stimmt einfach alles. Besonders beeindruckt haben uns die Sanitäranlagen – die besten auf unserer gesamten Reise, inklusive einer in Frankreich nicht selbstverständlichen Kleinigkeit: Klopapier war immer vorhanden. Hier blieben wir zwei Nächte. Schon nach kurzer Zeit war für uns klar: Dieser Platz wird künftig unser erster Zwischenstopp auf dem Weg nach Frankreich sein.

Abends wurden wir zunächst von einem kräftigen Gewitter begrüßt. Es krachte ordentlich, der Regen prasselte heftig herunter – zum Glück war der Spuk nach etwa einer halben Stunde wieder vorbei. Weniger glücklich waren allerdings wir: Trotz Regenschirm kamen wir klitschnass am Auto an. Und unser Auto und Nässe sind bekanntlich keine gute Kombination.

Als ob das nicht genug wäre, fielen die Temperaturen in der Nacht auf angenehme 14 Grad – perfekt zum Schlafen, aber leider völlig ungeeignet zum Trocknen. Aber statt zu verzweifeln, hieß es: durchatmen, umziehen, lachen – und weiter geht’s.

Romantische Känale ziehen sich durch Amiens

Es ist Sonntag, wechselhaftes Wetter und die Stadt wirkt wie ausgestorben. Wir laufen am Kanal entlang bis in die Innenstadt zur Kathedrale, begleitet von vielen Kanälen. Die Kanäle von Amiens ziehen sich wie ein stilles, grünes Netz durch die Stadt und verleihen ihr eine überraschend romantische Leichtigkeit. Bei unserem Spaziergang entlang der Ufer verändert sich das Bild ständig: mal spiegeln sich alte Fassaden und Brücken im Wasser, mal öffnet sich der Blick auf kleine, versteckte Gärten, in denen das Leben fast lautlos wirkt. Das nächste Mal werden wir auf jeden Fall unsere Fahrräder mitnehmen. Dann schaffen wir es vielleicht auch die faszinierenden schwimmenden Gartenparzellen „Hortillonnages“ am Rand der Stadt zu besuchen.

 

Die Kathedrale von Amiens

Sie erhebt sich eindrucksvoll über die Dächer der Stadt und prägt schon beim ersten Blick das Stadtbild von Amiens. Mit ihrem Bau im 13. Jahrhundert entstand eines der bedeutendsten Werke der Gotik in Frankreich – monumental in der Größe, zugleich erstaunlich filigran in der Ausführung.

Besonders die reich verzierte Westfassade erzählt mit ihren Figurenprogrammen biblische Geschichten und vermittelt einen Eindruck davon, welche Bedeutung die Kathedrale einst für die Stadt und ihre Bürger hatte. Sie gilt bis heute als Symbol für den Stolz und die Handwerkskunst des Mittelalters und gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Im Inneren senkt sich die Geräuschkulisse der Stadt sofort ab. Das Licht bricht durch die hohen Fenster und taucht den Raum in eine ruhige, fast meditative Stimmung. Man spürt schnell, warum die Kathedrale nicht nur ein religiöser Ort, sondern auch ein Symbol für die Handwerkskunst und den Ehrgeiz des Mittelalters ist.

Street-Art in Amiens

Amiens hat nicht nur gotische Architektur, sondern auch eine lebendige Street-Art-Szene, die sich wie ein zweites Stadtbild über Mauern, Brücken und Hausfassaden legt. Beim Spaziergang durch Amiens entdeckt man die Kunst fast nebenbei – in Seitengassen, an ehemaligen Industriegebäuden oder versteckt hinter historischen Fassaden.

Amiens architektonischer Mix aus Geschichte, Wiederaufbau und modernen Akzenten

Beim Spaziergang durch Amiens fällt zunächst die monumentale Gotik ins Auge: Klar, allen voran die Kathedrale.
Rund um das historische Zentrum prägen jedoch auch Gebäude aus der Zeit des Wiederaufbaus nach den Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs das Bild. Klare Linien, funktionale Formen und helle Fassaden stehen hier im Kontrast zur reich verzierten mittelalterlichen Architektur. Gerade dieser Bruch verleiht der Stadt eine besondere Spannung.

Dazwischen finden sich immer wieder charmante Straßenzüge mit klassischen Stadthäusern aus dem 19. Jahrhundert, kleine Plätze und Uferbereiche. Amiens wirkt architektonisch wie ein offenes Geschichtsbuch: mittelalterliche Pracht, moderne Nüchternheit und lebendige Stadtkultur liegen hier dicht beieinander und formen gemeinsam das Gesicht der Stadt.

Und dazwischen immer lustige nette Dinge

Auf den Spuren von Jules Verne

Schon von außen wirkt sein ehemaliges Wohnhaus eher zurückhaltend als spektakulär. Doch genau hier entfaltet sich der besondere Reiz: Hinter der unscheinbaren Fassade verbirgt sich ein Ort, an dem einige seiner bekanntesten Ideen und Abenteuerromane Gestalt angenommen haben sollen. Man stellt sich unweigerlich vor, wie Verne hier gearbeitet hat, während die Stadt draußen ihren Alltag lebte.

Heute ist das Haus ein Museum und verbindet historische Räume mit der Fantasie der berühmten Romane. Es vermittelt einen Eindruck davon, wie eng Vernes Werk mit seiner Umgebung verknüpft war – einer Stadt, die zwischen Kanälen, Industrie und klassischer Architektur genug Stoff für seine visionären Reisen geliefert haben dürfte. Es hatte geschlossen. So sind dann weiter zum Circus Jules Verne gelaufen.

Amiens hat uns sehr gut gefallen. Es gibt viel zu sehen ohne großen Trubel obwohl die Stadt groß ist. Diesen Reiseblog habe ich erst ein halbes Jahr später geschrieben. Im Mai 2026 haben wir Amiens noch mal besichtigt. Das war ein ganz anderes Bild. Sonnenschein, jede Menge junge und alte Leute und ausgelassene Stimmung bei Cocktail, Bier und Wein in den zahlreichen Restaurants. 

Unsere Reise ist hier zu Ende. Ich hoffe, es hat Dir gefallen und Du bist auch auf den Geschmack gekommen, Frankreich zu bereisen. Viel Spaß dabei und bis zur nächsten Reise.

Abbeville

Abbeville – Zwischenstopp mit Spaziergang im Parc de la Bouvaque

Auf unserer Weiterreise durch die Picardie legten wir einen Zwischenstopp in Abbeville ein. Die geschichtsträchtige Stadt an der Somme diente über Jahrhunderte als wichtiger Handelsplatz und wurde im Zweiten Weltkrieg stark zerstört. Heute präsentiert sie sich als ruhige Kleinstadt mit einigen sehenswerten Bauwerken und viel Grün. Wir sind nur durchgefahren.

Unterwegs passieren wir noch den historischen Bahnhof

Das Bild zeigt den Gare d’Abbeville, einen historischen Bahnhof im Norden Frankreichs.Das Gebäude wurde 1862 im balnearen Stil eröffnet und ist als eines der schönsten Bahnhöfe der Region bekannt. Sorry für die schlechte Auflösung des Fotos.

Unser Ziel war der Parc de la Bouvaque, eine rund 40 Hektar große Parkanlage am Stadtrand. Der weitläufige Naturpark entstand auf ehemaligen Feuchtgebieten und bietet mit seinen Teichen, Quellen und Wiesen einen willkommenen Kontrast zum Trubel der Straße. Auf den geschwungenen Wegen lässt es sich wunderbar spazieren, während zahlreiche Wasservögel und die üppige Vegetation für eine entspannte Atmosphäre sorgen.

Naturidylle mit Teichen und Quellen

Besonders reizvoll sind die kleinen Brücken, die Aussichtspunkte über die Wasserflächen und die ruhigen Uferbereiche, an denen sich die Natur aus nächster Nähe beobachten lässt. Der Park wird von mehreren Quellen gespeist und ist ein beliebtes Naherholungsgebiet für Einheimische und Besucher gleichermaßen. Man kann hier viel Zeit verbringen und die Natur genießen.

Die kleine blaue Lagune

Besonders beeindruckend fand ich die kleine blaue Lagune. Diese hat mich an das Blue Eye in Albanien erinnert. Ein wundervoller Ort mit sehr vielen blauen Libellen. Es liegt zwischen zwei Städten (Saranda und Gjirokastra) am Westabhang des Mali i Gjerë Gebirges in unmittelbarer Nähe des Dorfes Muzinë.

Le Treport

Le Tréport – Fischereihafen und Belle-Époque-Flair

Le Tréport an der normannischen Alabasterküste zählt zu den schönsten Küstenorten Nordfrankreichs. Der traditionsreiche Fischer- und Badeort prägt mit seinem lebendigen Hafen, den steil aufragenden Kreidefelsen und den eleganten Villen aus der Belle Époque das Bild der normannischen Alabasterküste.

Wir sind mal wieder auf der Durchreise zu unserem nächsten Ziel nach Abbeville. Nachdem die Wettervorhersage Sturm und massiven Regen ansagt haben wir beschlossen, ins Landesinnere zu fahren und unsere Küstenreise abzubrechen.

Fischereihafen und Fischmarkt

Seit dem Mittelalter ist Le Tréport eng mit der Fischerei verbunden. Noch heute prägen Fischkutter und der geschäftige Hafen das Stadtbild. Besonders beliebt ist der Fischmarkt, auf dem täglich fangfrischer Fisch, Jakobsmuscheln, Hummer und andere Meeresfrüchte angeboten werden. Entlang der Kaianlagen laden zahlreiche Restaurants dazu ein, regionale Spezialitäten direkt mit Blick auf den Hafen zu genießen.

Direkt vor der Fischhalle zieht ein traditioneller Markt mit seinem bunten Angebot zahlreiche Besucher an. Zwischen den Ständen herrscht geschäftiges Treiben, während Händler frisches Obst, Gemüse und regionale Spezialitäten anbieten. Wir konnten nicht widerstehen und nahmen knackigen Chicorée direkt aus dem Karton für kleines Geld mit – ebenso wie frische Scampis vom Fischmarkt.

Casino und Belle-Époque-Villen

Im 19. Jahrhundert entwickelte sich Le Tréport zu einem beliebten Seebad der Pariser Gesellschaft. Aus dieser Zeit stammen zahlreiche elegante Villen und das Casino, das bis heute zu den Wahrzeichen des Ortes zählt. Es bietet nicht nur Spielmöglichkeiten, sondern auch Restaurants und Veranstaltungen und erinnert an die glanzvolle Zeit der Belle Époque.

Die historische Standseilbahn

Ein Wahrzeichen des Ortes ist die Standseilbahn „Funiculaire“, die bereits 1908 eröffnet wurde. Sie verbindet die Unterstadt mit den hoch aufragenden Kreidefelsen von Sainte-Croix. Nach umfangreichen Restaurierungen ist die Fahrt heute sogar kostenlos. Oben angekommen eröffnet sich ein beeindruckendes Panorama über den Ärmelkanal, den Hafen und die benachbarte Stadt Mers-les-Bains. Besonders zum Sonnenuntergang ist der Ausblick sicherlich spektakulär.

Wir hatten überlegt von oben nach unten zufahren. Leider war der Parkplatz voll. Zudem fiel mir dann das Unglück von Portugal ein, so dass ich gar nicht mehr fahren wollte. Verrückt…ich weiß.

Criel-Plage

Wanderung nach Criel-Plage

Mehr Höhenmeter als geplant

Am nächsten Tag wollte ich zu Fuß nach in die Nachbarbucht Criel Plage. Die Wanderung zwischen Criel-sur-Mer und Criel-Plage ist kein gemütlicher Küstenspaziergang von knapp 2 km, sondern eher ein kleines Training mit Meerblick und Naturdrama inklusive. Nicht aus Laune, sondern aus sehr nachvollziehbarem Grund – Abbruchgefahr an der Steilküste. Die Kreideklippen hier arbeiten eben ständig an ihrer eigenen Neugestaltung, und manchmal bedeutet das: Weg weg oder Einsturzgefahr. Die Straßen hatten einige Höhenmeter.

Kleine Pause mit großen Begegnungen

Oben auf der Anhöhe angekommen erst einmal verschnaufen, die grünen Wiesen und die Weite genießen. Auf dem Plateau wartet dann aber genau das, was solche Umwege wieder gutmacht: ein kleiner Laden mit französischen Spezialitäten – Käse, Brot, regionale Produkte, alles so, als wäre es zufällig genau richtig so.

Die Verständigung läuft klassisch kreativ: Hände, Füße, ein Lächeln, ein paar Wörter Französisch, die mutiger klingen als sie sind – und wie immer funktioniert es perfekt. Auf unserer Reise sind uns die Normannen immer sehr freundlich und hilfsbereit begegnet.

Criel Plage: Kiesel, Weite und Gezeitenkino

Der Strand besteht aus den typischen runden Kieseln der Region. Jeder Schritt knirscht, jeder Blick geht weit hinaus auf den Ärmelkanal. Bei Ebbe öffnet sich ein breites, fast mondartiges Band aus Stein und flachem Ufer, bei Flut rückt das Meer wieder dicht an die Klippen heran.

Es ist kein Strand zum „einfach liegen bleiben“, sondern einer zum Schauen, Gehen und Durchatmen – immer begleitet vom Rhythmus der Wellen.

Wie für fast jeden Strand in der Normandie darf hier auch nicht das Karussell fehlen.

Bushaltestelle mit Planschbecken-Upgrade

Unterwegs begegnet man manchmal Dingen, bei denen man kurz stehen bleibt und sich fragt, ob das jetzt ernst gemeint ist oder sich Jemand ein Witz erlaubt.

Zum Beispiel dieses Planschbecken: vermutlich gedacht als kleine Erfrischungsstation für heiße Tage – oder als Rettungsplan für den Fall, dass der Bus wieder einmal seine ganz eigene Zeitrechnung hat.

Man weiß es nicht genau. Aber eines ist sicher: Wer hier wartet, wartet zumindest mit Stil – und notfalls mit Badevergnügen im Mini-Format.

Die Gezeiten – Ein Naturschauspiel im Zeitraffer

Ebbe: plötzlich ist da Platz – sehr viel Platz

Was eben noch Wasser war, wird zur offenen Landschaft. Der Strand wächst in die Breite und Tiefe, als hätte jemand über Nacht ein zusätzliches Stück Küste ausgelegt. Zwischen den Kieseln tauchen Felsen auf, die vorher unsichtbar unter der Brandung lagen, und kleine Rinnen zeichnen Muster in den freigelegten Meeresboden, was fast archäologisch aussieht.

Das große Suchen beginnt

Sobald sich das Wasser zurückzieht, kommen die Menschen. Nicht hektisch, eher konzentriert und mit einer gewissen Vorfreude. Mit Eimern, Taschen oder einfach offenen Händen werden die freigelegten Flächen abgesucht. Zwischen Steinen und Tang verstecken sich kleine Schätze: Muscheln, Schneckenhäuser, manchmal Krabben, die sich eilig in Pfützen retten, die gerade noch Meer waren. Jeder Fund wirkt ein bisschen wie eine kleine Belohnung für Geduld und genaues Hinsehen.

Ein Naturschauspiel im Zeitraffer

Während man noch über den Strand läuft, ist klar: Das hier ist nur ein Zwischenzustand. Die Gezeiten arbeiten ohne Pause, ziehen sich zurück, kommen wieder, verändern alles in einem ständigen Rhythmus. Und genau darin liegt der Reiz – für ein paar Stunden gehört einem eine Landschaft, die sonst unter Wasser liegt. Danach übernimmt das Meer wieder. Ganz selbstverständlich, ganz ohne Diskussion.