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Port-en-Bessin

Port-en-Bessin – Zwischen Jakobsmuscheln und maritimem Charme

Der traditionsreiche Fischereihafen ist vor allem für die Verarbeitung der berühmten Jakobsmuscheln bekannt. Während der Saison herrscht hier geschäftiges Treiben, wenn die Fischer ihre Fänge an Land bringen und die kostbaren Muscheln für den Verkauf vorbereitet werden. Ein kleiner Kanal verbindet den Hafen mit dem Meer und verleiht dem Ort einen ganz besonderen Charme. Entlang des Wassers reihen sich Fischerboote und Yachten aneinander.

Besonders faszinierend ist der Strand bei Ebbe. Überall liegen Jakobsmuschelschalen, die von den Gezeiten angespült wurden und dem Ufer ein beinahe außergewöhnliches Aussehen verleihen. Zwischen den Muscheln sind zahlreiche Sammler unterwegs, die aufmerksam den Sand absuchen und dabei kleine Schätze des Meeres entdecken und irgendetwas sammeln, was bis zum Ende der Reise nicht herausgefunden habe.

Port-en-Bessin hat mich mit dem „Meer“ von Jakobsmuschelschalen begeistert. So etwas habe ich noch nie gesehen. Die kleinen Restaurants entlang des Kanals und der weitläufige Strand verleihen diesem Ort einen romantischen Charme.

Ravenoville

Ravenoville – Küstenflair und bunte Strandhäuschen

Ravenoville an der normannischen Küste bietet eine ruhige Atmosphäre mit seinem weitläufigen Sandstrand. Besonders die bunten Strandhäuschen verleihen dem Ort einen ganz besonderen Charme und sind ein beliebtes Fotomotiv. Bei einem Spaziergang entlang des Strandes lässt sich die frische Meeresluft genießen und der Alltag schnell vergessen.

Wir haben hier nur einen Quickstopp für einen Café im gemütlichen Restaurant „Les Cabinez“ gemacht. Hier findet man eine herzliche Gastfreundschaft und der Café ist dort sehr lecker. Kurz bevor wir gehen, fällt ein alter Mann fast um. Auch hier kümmerte man sich sehr liebevoll darum.

Ravenoville ist ein kleiner, authentischer Küstenort, der mit seinen farbenfrohen Strandhäuschen, viel Ruhe und einem charmanten Restaurantbesuch in bester Erinnerung bleibt. Wir fahren sicher noch mal hin.

Cherbourg

Cherbourg- Jardin de Senteur

Duftende Ruhe und enge Gassen – Ein Besuch im Jardin de Senteur in Cherbourg
In Cherbourg suchten wir den Jardin de Senteur. Dieser kleine Duftgarten ist eine grüne Oase mitten in der Stadt und lädt dazu ein, für einen Moment der Straße zu entfliehen. Bevor wir die entspannte Atmosphäre genießen konnten, wartete allerdings eine ganz andere Herausforderung auf uns.

Die engen Straßen rund um den Garten und die historischen Häuser von Cherbourg verlangten volle Konzentration. Die schmalen Gassen ließen kaum Spielraum, und eine geeignete Parklücke zu finden, erwies sich als schwieriger als gedacht. Deshalb bin ich am versteckten Eingang in einer Wohnstraße ausgestiegen. Wenn mein Mann einen Parkplatz gefunden hat, will er nachkommen.

In der Zwischenzeit genoss ich das Summen der Insekten und die ruhige Atmosphäre in dem Garten der Sinne. Liebevolle Ecken und Teilbereiche wurden dort angelegt. In den Gewächshäusern gab es viele interessante Pflanzen. Ein herrlicher Ort. Nachdem ich am Ende angekommen war stellte ich fest, dass es einen weiteren Ein- bzw. Ausgang gab. Dort war ein großer Platz mit einem Kriegerdenkmal.

So rief ich meinen Mann an und sagte, er könne mich abholen. Da hatte er gerade mühevoll eingeparkt. Cést la vie sagt man in Frankreich :-).

Der Jardin de Senteur in Cherbourg ist kein Ort, der in einem Reiseführer steht, aber genau solche versteckten Ecken bleiben lange in Erinnerung.

La Hague – Umgebung

Umgebung La Hague

Unser Weg führt heute zu einem kleinen Garten in Cherbourg. La Hague ist eine größere Stadt und bildet eine Halbinsel innerhalb der Halbinsel Cotentin. Für uns nicht so attraktiv. Deshalb ein paar Fotos von unterwegs.

Vicq-sur-mer

Vicq-sur-Mer

Im Nordosten der Halbinsel Cotentin liegt mit Vicq-sur-Mer ein Ort, der die ursprüngliche Seite der Normandie zeigt. Kleine Natursteinhäuser, grüne Weiden und eine wilde Küste mit Dünen, Sand- und Kiesstränden prägen die Landschaft.

Besonders reizvoll sind Spaziergänge entlang der Küstenwege, die immer wieder neue Ausblicke auf den Ärmelkanal bieten. Am Strand erinnern alte Bunker aus dem Zweiten Weltkrieg an die bewegte Geschichte der Region. Heute setzen farbenfrohe Graffiti einen überraschenden Kontrast zu den rauen Betonbauten und machen sie zu einem besonderen Fotomotiv.

Auch kulinarisch hat die Region einiges zu bieten: Frischer Fisch, Meeresfrüchte und regionale Spezialitäten gehören hier einfach dazu.

Vicq-sur-Mer ist kein Ort für große Sehenswürdigkeiten, sondern für alle, die Ruhe, Natur und authentische Normandie suchen. Gerade diese Gelassenheit macht den besonderen Charme der Küste aus.