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Vogeltränke

Vogeltränke aus Beton

Eine Vogeltränke aus Beton selbst zu bauen ist eine einfache und kostengünstige Möglichkeit, um Vögeln in Deinem Garten oder auf Deinem Balkon Wasser zur Verfügung zu stellen. Achte darauf, dass die Vogeltränke immer sauber und das Wasser frisch ist. Auch im Winter solltest Du dafür sorgen, dass das Wasser nicht gefriert. Das lässt sich bei der geringen Höhe aber leider nicht immer vermeiden.

Den Garten für Insekten und kleine Tiere zu gestalten, macht mir viel Freude. Wie Du aus anderen Beiträgen schon erfahren konntest, liebe ich Vögel sehr. Deshalb habe ich schon eine Hecke mit besonderen Gehölzen in meinem Garten  gepflanzt. Auch wenn ich schon zwei Tümpel habe, stelle ich an mehreren Plätzen Tränken für die Vögel und Insekten zur Verfügung. Insekten reicht ein Untersetzer mit Steinen und Hölzern. Nachfolgend zeige ich Dir, wie ich die Tränken mit einem Rhabarberblatt gebaut habe.

selbstgemachte Beton Vogeltränke in tonfarben gefärbt

Großes Rhabarberblatt so auf einen Sandhaufen legen, das eine schöne Kuhle entsteht.

Rhabarbeblatt auf Sand

Beton mit Pigmenten gemischt und vorsichtig auf das Blatt aufgetragen. Trocken lassen

Betonauftrag auf Rhabarberblatt

Vorsichtig lösen und Fehlstellen ausbessern. Für Stabilität evtl. Netz einbauen.

Rhabarberblattabdruck in Beton für Vogeltränke
großes Blatt Abdruck in Beton
Betonblatt auseinandergebrochen auf Wiese

Diese Vorgehensweise geht auch mit anderen Blättern. Eine Bekannte hatte diese Blattform für mich.

Die erste Tränke ist mir beim Transport gebrochen, weil die Betonstärke am Stiel zu dünn war. Darauf sollte man unbedingt achten und ggf. ein Netz einbauen. Das habe ich dann bei der getönten Tränke gemacht.

Die zweifarbige Vogeltränke ist aus gefärbten und normalem Beton gemacht. Steine reingedrückt und Vögelchen wieder aufgeklebt.

Herz für den Garten

Herz für den Garten

In meiner ehemaligen Heimat in Köln hing dieses Herz in unserem riesigen Kirschbaum zwischen den Ästen. Für meinen Umzug war es leider nicht mehr geeignet, weil die Vögel reingepickt haben und das Wasser eindrang. Mein neues Zuhause in der Eifel hat einen alten knorrigen Pflaumenbaum. Der einzige Baum im Garten. In Erinnerung an Köln habe ich es noch mal gemacht. Was soll ich sagen, auch hier habe ich die Rechnung wieder ohne die Vögel gemacht. So ist es eben. Alles ist vergänglich.

Da ich es aber so liebe möchte ich es dir zeigen. Pappmaché ist so eine Sache. Ich habe herausgefunden, dass man einen sogenannten Brei erstellt. Das wollte ich nicht. Also habe ich einen Korpus aus Draht mit viel Papier innen drin gemacht. Da drum herum das ganze mit Gipsbinden umwickelt und weiß gestrichen. Auf der einen Seite habe ich den ausgedruckten Schmetterling mit Primal AC 35 aufgebracht und die Fläche gelb angemalt. Die Sichtseite mit dem Muster vorgezeichnet und dann mit Acrylfarbe und Pinsel ausgemalt. Die letzte Schicht ist eine dicke mit Bootslack. Dafür habe ich das Herz aufgehängt, damit ich es rund herum schön lackieren kann. Vorsichtshalber habe ich 2 Schichten aufgetragen. Das lädierte Herz liegt nun in meiner Werkstatt und wartet auf die Reparatur.

Alter Schemel

Alter Schemel

Wofür dieser kleine Schemel genutzt wurde weiß ich nicht so genau. Ich habe ihn in meiner alten Werkstatt auf dem Land in einem ehemaligen Saustall gefunden. Die Form ist nicht so alltäglich und ich liebe genau diese Unikate. Nicht umsonst heisst meine Seite so, wie ihr euch denken könnt.

Der Schemel war in einem desolaten Zustand. Das hieß, alles auseinander nehmen und neu aufbauen. Ich bin zwar keine Polster- oder Schreinerin, das hält mich aber nicht davon ab, einfach anzufangen.

Die Sitzfläche von dem Schemel lag einfach nur auf. Das war gut, denn ich wollte den Schemel komplett schleifen und die Füße neu leimen.

Besonders schwierig war es, diese rostigen Polsternägel rauszuziehen. Da hat mich mein Mann tatkräftig unterstützt – zum Glück.

In der nebenstehenden Galerie findet ihr die Fotos, wie es unter der Sitzfläche aussah. Ich war auch überrascht und wieder hieß es Nägel aus dem alten Band rausziehen.

 

Nun wurde geschliffen. Dank meiner neuen Schleifmaschine von FEIN ging das recht gut. Gut Ding will Weile haben und ehrlich gesagt: Schleifen ist so gar nicht mein Ding.

Danach habe ich die lockeren Stempel mit Ponal Express wieder neu eingesetzt.

Der Schemel bekam danach noch ein bisschen Liebe in Form von Antikwachs. Das Schöne ist, dass das Holz wieder nachdunkelt und er fast wie vorher aussah.

Jetzt noch die Sitzfläche. Die war eine echte Herausforderung. Grundsätzlich versuche ich meine Objekte immer mit vorhandenem Material aufzubauen. Da ich auch Nähe hatte ich von alten Taschen die stabilen Bänder vorrätig. Die waren perfekt. Zum Glück habe ich mir ein Foto von dem vorherigen Zustand gemacht. So wusste ich, wie ich flechten muss.

Der Aufbau war ein wenig schwierig. Immer wieder musste ich mir etwas anderes nach einer Sitzprobe überlegen.

Mit Rückwandpappe, stabilem Karton und einem Industrieschaumstoff passte es dann. Den Wuschelstoff hatte ich noch von einer Jacke übrig. Er gibt dem alten Schemel noch eine wilde Frisur. Gefällt es euch auch?

Raumtrenner

Raumtrenner

Raumtrenner sind eine großartige Möglichkeit, Räume in einer Wohnung oder einem Haus zu unterteilen, ohne dabei die Helligkeit und den offenen Charakter des Raums zu beeinträchtigen. Eine besonders natürliche und rustikale Methode für einen Raumtrenner ist die Verwendung von Weidenästen und Kirschholz.

Kirschholz, das durch seine rote Farbe und seine Maserung auffällt, kann als Rahmen für den Raumtrenner verwendet werden. Man kann es zu einem rechteckigen oder runden Rahmen zusammensetzen und die Weidenäste darin befestigen. Ich habe mich für die rechteckige Variante entschieden. Dies gibt dem Raumtrenner eine solide Basis und verleiht ihm zusätzlich eine natürliche Schönheit.

In meiner Kölner Heimat hatten wir viele große, sich selbst gepflanzte Kirschbäume. Nachdem wir gezwungen wurden, dort auszuziehen, habe ich mir ein paar Stämme mitgenommen. Ich bin nach Zülpich in ein Ein-Raum-Appartement gezogen, was für mich gar nicht geht. Schlafen und Kochen in einem Raum ist nicht mein Ding.

 

Der Raum war quadratisch. Ich wollte immer schon einen Raumtrenner basteln. Also bat ich meinen Nachbarn mit der Kreissäge, ob er mir den Holzstamm in die Hälfte bringt. Wunderbar! Im Internet habe ich mir dann Weidenzweige ohne Wurzeln bestellt und ziemlich viele Löcher in den Halbstamm gebohrt. Dann nur noch die Weidenzweige hineinstecken. Damit ich den gut schieben kann, habe ich noch Holzstücke mit Filz drunter geklebt. Hat auch den Vorteil, dass er nicht kippt. Denn so ganz glatt in der Fläche war er nach dem Sägen nicht.

Natürliche Atmosphäre

Diese Kombination aus natürlichen Materialien wie Weidenäste und Kirschholz schafft eine warme und gemütliche Atmosphäre und fügt sich perfekt in ein rustikales oder natürliches Wohnkonzept ein. Es ist auch eine umweltfreundliche und nachhaltige Wahl, da es aus natürlichen Materialien hergestellt wird und eine lange Lebensdauer hat.

Das Schöne ist, dass es die immer noch gibt und als Verschönerung nun in meinem Garten in Dahlem stehen.

Borkum-Tisch

Borkum-Tisch – ein Stück Strand für Zuhause

Mein PC-Tisch hatte eindeutig ein Platzproblem: Für Laptop und allerlei andere Dinge war die Stellfläche einfach viel zu klein. Also musste eine neue Lösung her. Und manchmal kommt die Lösung ganz unkompliziert von nebenan – mein Nachbar wollte diesen Tisch aussortieren. Perfektes Timing!

Die Farbe passte zufällig wunderbar zu meinem Schrank am Arbeitsplatz, und auch die Größe war wie gemacht für die Lücke zwischen Schrank und Fenster. Da ich schon länger mein Fotopatch-Verfahren an anderen Dingen ausprobieren wollte, war schnell klar: Dieser Tisch muss dran glauben! Und weil mein Herz sowieso für Borkum schlägt, bekam die Tischplatte natürlich eine ganz besondere Aufgabe: Sie sollte meinen ganz persönlichen Strandabschnitt nach Hause holen.

Erst einmal heißt es: schleifen und spachteln

Zuerst rückte ich der Tischplatte mit meiner Lieblingsmaschine von FEIN zu Leibe. Dabei kamen leider zahlreiche Brandlöcher zum Vorschein. Die mussten natürlich verschwinden, also spachtelte ich die Löcher ordentlich zu und sorgte anschließend für eine möglichst glatte Oberfläche.

Danach wurde der Tisch ausgemessen und ich konnte mich an die Auswahl der Motive machen. Die Entscheidung fiel mir erstaunlich leicht: Meine Fotos vom Strandgut auf Borkum sollten auf die Tischplatte. Wer schon einmal am Borkumer Strand unterwegs war, weiß, dass das Meer so einiges an Land spült. Von kleinen Fundstücken bis zu kuriosen Dingen ist alles dabei. Genau diese Mischung wollte ich auf meinem Tisch verewigen.

Eine helle Grundlage für die Borkum-Motive

Damit die Fotos später schön zur Geltung kommen, braucht es einen hellen Untergrund. Deshalb strich ich die Tischplatte mit Acrylfarbe in einem schönen Sandton. Schließlich sollte mein Borkum-Strand nicht im Dunkeln stehen. Während die Farbe trocknete, kümmerte ich mich um die Fotos. Ich brachte sie auf das richtige Format und spiegelte sie für den Ausdruck. Das ist wichtig! Sonst schaut das Motiv später auf dem Tisch in die falsche Richtung – und so viel künstlerische Freiheit wollte ich dann doch nicht.

Jetzt wird geklebt

Nun kam der spannende Teil: Tischplatte und Ausdruck wurden mit Fotopatch bestrichen und die Bilder vorsichtig aufgeklebt. Dabei heißt es: schön glatt arbeiten und möglichst keine Falten produzieren. Als alle Fotos ihren Platz gefunden hatten, hieß es erst einmal: Geduld haben. Das ist nicht meine Stärke.

Rund vier Stunden musste alles trocknen. Für eine Ungeduldige wie mich ist das natürlich eine Ewigkeit. Aber gut – auch ein Borkum-Tisch braucht schließlich seine Ruhepause.

Rubbeln, rubbeln, rubbeln …
Dann kam der Moment, auf den ich gewartet hatte. Schwamm, Wasser und eine Schüssel bereitstellen – und los geht’s!
Das Papier wird vorsichtig angefeuchtet und nach und nach abgerubbelt. So lange, bis keine Papierreste mehr auf der Tischplatte zurückbleiben. Eine ziemlich meditative Arbeit – zumindest solange man nicht zu kräftig rubbelt.

Bei meinem Tisch sind die Übergänge zwischen den einzelnen Fotos noch leicht zu erkennen. Das gefällt mir aber ganz gut. Schließlich muss nicht alles aussehen wie frisch aus der Fabrik. Man kann die Fotos übrigens auch überlappen und dadurch noch mehr Struktur schaffen.

Für eine zusätzliche, etwas unregelmäßige Oberfläche habe ich die Tischplatte anschließend mit Stahlwolle bearbeitet. Dadurch bekam mein Borkum-Strand noch eine schöne, lebendige Struktur. Zum Schluss: Klarlack drauf und fertig!
Nach dem erneuten Trocknen kam noch eine Schicht Klarlack auf die gesamte Fläche. Und dann war er fertig – mein alter neuer Tisch.

Jetzt steht bei mir ein kleines Stück Borkum zwischen Schrank und Fenster. Statt einfach nur Laptop und Krimskrams abzustellen, schaue ich nun auf Strandgut, Meer und Urlaubserinnerungen. Und mal ehrlich: Wer braucht schon Fernweh, wenn der eigene Arbeitsplatz einen kleinen Strandabschnitt von Borkum direkt vor der Nase hat? Ich jedenfalls freue mich jeden Tag über mein ganz persönliches Stück Borkum zu Hause.