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Flamanville

Flamanville

Schon bei der Ankunft fällt das Schloss von Flamanville ins Auge. Umgeben von einem weitläufigen Park mit Teichen, alten Bäumen und geschwungenen Wegen wirkt es wie eine Kulisse aus einem historischen Roman. Das aus lokalem grauem Granit errichtete Bauwerk wurde Mitte des 17. Jahrhunderts erbaut und war über Jahrhunderte Sitz bedeutender Adelsfamilien der Region.

Die Geschichte des Anwesens reicht sogar bis ins frühe Mittelalter zurück. Bereits im Jahr 1008 wird das Gut Flamanville in historischen Dokumenten erwähnt. Im Laufe der Jahrhunderte wechselte es mehrfach den Besitzer, bevor die Familie Basan das Anwesen übernahm und daraus das heutige Schloss entstehen ließ.

Der Schlosspark – eine grüne Oase

Mindestens ebenso beeindruckend wie das Schloss selbst ist der rund zwanzig Hektar große Park. Die nach englischem Vorbild gestaltete Anlage lädt zu entspannten Spaziergängen entlang der Teiche ein. Besonders bekannt ist das Dahlien-Konservatorium mit seinen zahlreichen historischen und seltenen Sorten, die von August bis Oktober in voller Blüte stehen.

Zwischen Rhododendren, Kamelien und Palmen vergisst man schnell, dass man sich nur wenige Kilometer von der stürmischen Atlantikküste entfernt befindet.

Das Schloss hat sich zu einem wichtigen Kulturzentrum der Region entwickelt. Jeden Sommer finden hier Konzerte, Kunstausstellungen und kulturelle Veranstaltungen statt.

Normandie 2025

Mit dem Camper durch die Normandie

In 10 Tagen haben wir folgende Orte angefahren:

Cambrai – Giverny Monets GartenRouenBayeuxChateau GratotBlainville-sur-merGouville-sur-merPort-Bail-sur-merChateau FlamavilleDielette Bunkerreste in HeauvilleVauville-sur-merLa HagueBatterie Vicq-sur-merCherbourg Jardin de senteursPort en bessinRavenovillePegasusbrücke RanvilleGraye-sur-merHoulgateVillervilleHonfleurLe Havre Hängende GärtenOcteville-sur-merFecampVeules-les-rosesSotteville-sur-merDieppeCriel-sur-merCriel PlageLe TreportAbbevilleAmiens

Die Reise in die Normandie beginnt für viele nicht erst am Meer, sondern schon auf dem Weg dorthin. Wer aus Deutschland oder dem Westen Europas anreist, passiert häufig die nordfranzösische Stadt Cambrai – ein Ort, der sich perfekt für eine entspannte Zwischenetappe eignet. Genau so begann auch unsere Reise: mit Vorfreude, französischen Landstraßen und dem Gefühl, dem Alltag Kilometer für Kilometer zu entgleiten.

Cambrai liegt für uns als Zwischenstopp auf dem Weg nach Cherbourg. Hier haben wir die erste Nacht verbracht. Die charmante Stadt bietet mit ihren historischen Gebäuden, kleinen Cafés und gemütlichen Plätzen einen wunderbaren Einstieg in eine Frankreichreise.

Besonders schön ist ein Spaziergang durch die Altstadt mit ihren typisch französischen Fassaden. Leider sind wir auf unserem Trip ohne Fahrräder unterwegs. Daher gibt es keine Fotos von den umwerfenden alten Häusern in der Altstadt. Deshalb gibt es auch keine Fotos von diesen tollen Häusern. Wer etwas Zeit mitbringt, sollte unbedingt in einer der traditionellen Bäckereien anhalten – frische Croissants und ein Café au Lait gehören einfach dazu.

Nach einer entspannten Nacht in Cambrai ging es am nächsten Morgen weiter Richtung Normandie. Dachten wir! Kurzfristig umgeplant hat mein Mann mich mit einem Vorschlag überrascht. So sind wir nach Giverny in Monets Garten gefahren. Letztlich haben wir die Route ein wenig in die Atlantik-Richtung ausgedehnt.