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Port-en-Bessin

Port-en-Bessin – Zwischen Jakobsmuscheln und maritimem Charme

Der traditionsreiche Fischereihafen ist vor allem für die Verarbeitung der berühmten Jakobsmuscheln bekannt. Während der Saison herrscht hier geschäftiges Treiben, wenn die Fischer ihre Fänge an Land bringen und die kostbaren Muscheln für den Verkauf vorbereitet werden. Ein kleiner Kanal verbindet den Hafen mit dem Meer und verleiht dem Ort einen ganz besonderen Charme. Entlang des Wassers reihen sich Fischerboote und Yachten aneinander.

Besonders faszinierend ist der Strand bei Ebbe. Überall liegen Jakobsmuschelschalen, die von den Gezeiten angespült wurden und dem Ufer ein beinahe außergewöhnliches Aussehen verleihen. Zwischen den Muscheln sind zahlreiche Sammler unterwegs, die aufmerksam den Sand absuchen und dabei kleine Schätze des Meeres entdecken und irgendetwas sammeln, was bis zum Ende der Reise nicht herausgefunden habe.

Port-en-Bessin hat mich mit dem „Meer“ von Jakobsmuschelschalen begeistert. So etwas habe ich noch nie gesehen. Die kleinen Restaurants entlang des Kanals und der weitläufige Strand verleihen diesem Ort einen romantischen Charme.

Normandie 2025

Mit dem Camper durch die Normandie

In 10 Tagen haben wir folgende Orte angefahren:

Cambrai – Giverny Monets GartenRouenBayeuxChateau GratotBlainville-sur-merGouville-sur-merPort-Bail-sur-merChateau FlamavilleDielette Bunkerreste in HeauvilleVauville-sur-merLa HagueBatterie Vicq-sur-merCherbourg Jardin de senteursPort en bessinRavenovillePegasusbrücke RanvilleGraye-sur-merHoulgateVillervilleHonfleurLe Havre Hängende GärtenOcteville-sur-merFecampVeules-les-rosesSotteville-sur-merDieppeCriel-sur-merCriel PlageLe TreportAbbevilleAmiens

Die Reise in die Normandie beginnt für viele nicht erst am Meer, sondern schon auf dem Weg dorthin. Wer aus Deutschland oder dem Westen Europas anreist, passiert häufig die nordfranzösische Stadt Cambrai – ein Ort, der sich perfekt für eine entspannte Zwischenetappe eignet. Genau so begann auch unsere Reise: mit Vorfreude, französischen Landstraßen und dem Gefühl, dem Alltag Kilometer für Kilometer zu entgleiten.

Cambrai liegt für uns als Zwischenstopp auf dem Weg nach Cherbourg. Hier haben wir die erste Nacht verbracht. Die charmante Stadt bietet mit ihren historischen Gebäuden, kleinen Cafés und gemütlichen Plätzen einen wunderbaren Einstieg in eine Frankreichreise.

Besonders schön ist ein Spaziergang durch die Altstadt mit ihren typisch französischen Fassaden. Leider sind wir auf unserem Trip ohne Fahrräder unterwegs. Daher gibt es keine Fotos von den umwerfenden alten Häusern in der Altstadt. Deshalb gibt es auch keine Fotos von diesen tollen Häusern. Wer etwas Zeit mitbringt, sollte unbedingt in einer der traditionellen Bäckereien anhalten – frische Croissants und ein Café au Lait gehören einfach dazu.

Nach einer entspannten Nacht in Cambrai ging es am nächsten Morgen weiter Richtung Normandie. Dachten wir! Kurzfristig umgeplant hat mein Mann mich mit einem Vorschlag überrascht. So sind wir nach Giverny in Monets Garten gefahren. Letztlich haben wir die Route ein wenig in die Atlantik-Richtung ausgedehnt.