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Villerville

Pause in Villerville

Auf unserer Reise zum nächsten geplanten Übernachtungspunkt legten wir in dem charmanten Küstenort Villerville eine kleine Pause ein – und wurden mit einem Ort belohnt, der wie aus einer anderen Zeit zu stammen scheint.

Einen Parkplatz mit unserem kleinen Camper zu finden ist wieder eine Herausforderung. Wir haben Glück und ergattern auf unsere Rundtour dann doch noch einen freigewordenen oberhalb des Dorfes.

Schon beim ersten Spaziergang durch die engen, verwinkelten Gassen spürt man den besonderen Zauber dieses ehemaligen Fischerdorfes. Kleine Natursteinhäuser mit blühenden Fassaden schmiegen sich an die Hänge über dem Meer und verleihen Villerville eine ruhige, fast verträumte Atmosphäre.

Im Herzen des Ortes erhebt sich die Kirche Saint-Martin, deren Ursprünge bis ins 12. Jahrhundert zurückreichen. Mit ihrem schlichten normannischen Baustil und dem markanten Glockenturm wacht sie seit Jahrhunderten über das Dorf.
Von dort führt der Weg hinunter zur Promenade. Der Blick auf den Ärmelkanal ist beeindruckend: Hier gibt es wohl die schwarzen Klippen, die sich entlang der Küste erheben.

Villerville ist jedoch nicht nur wegen seiner natürlichen Schönheit bekannt. Filmgeschichte wurde hier im Jahr 1962 geschrieben, als Teile des berühmten Films „Ein Affe im Winter“ mit Jean-Paul Belmondo und Jean Gabin gedreht wurden. Noch heute erinnern einige Orte im Dorf an diesen Klassiker des französischen Kinos und verleihen dem Ort eine besondere kulturelle Note.

Normandie 2025

Mit dem Camper durch die Normandie

In 10 Tagen haben wir folgende Orte angefahren:

Cambrai – Giverny Monets GartenRouenBayeuxChateau GratotBlainville-sur-merGouville-sur-merPort-Bail-sur-merChateau FlamavilleDielette Bunkerreste in HeauvilleVauville-sur-merLa HagueBatterie Vicq-sur-merCherbourg Jardin de senteursPort en bessinRavenovillePegasusbrücke RanvilleGraye-sur-merHoulgateVillervilleHonfleurLe Havre Hängende GärtenOcteville-sur-merFecampVeules-les-rosesSotteville-sur-merDieppeCriel-sur-merCriel PlageLe TreportAbbevilleAmiens

Die Reise in die Normandie beginnt für viele nicht erst am Meer, sondern schon auf dem Weg dorthin. Wer aus Deutschland oder dem Westen Europas anreist, passiert häufig die nordfranzösische Stadt Cambrai – ein Ort, der sich perfekt für eine entspannte Zwischenetappe eignet. Genau so begann auch unsere Reise: mit Vorfreude, französischen Landstraßen und dem Gefühl, dem Alltag Kilometer für Kilometer zu entgleiten.

Cambrai liegt für uns als Zwischenstopp auf dem Weg nach Cherbourg. Hier haben wir die erste Nacht verbracht. Die charmante Stadt bietet mit ihren historischen Gebäuden, kleinen Cafés und gemütlichen Plätzen einen wunderbaren Einstieg in eine Frankreichreise.

Besonders schön ist ein Spaziergang durch die Altstadt mit ihren typisch französischen Fassaden. Leider sind wir auf unserem Trip ohne Fahrräder unterwegs. Daher gibt es keine Fotos von den umwerfenden alten Häusern in der Altstadt. Deshalb gibt es auch keine Fotos von diesen tollen Häusern. Wer etwas Zeit mitbringt, sollte unbedingt in einer der traditionellen Bäckereien anhalten – frische Croissants und ein Café au Lait gehören einfach dazu.

Nach einer entspannten Nacht in Cambrai ging es am nächsten Morgen weiter Richtung Normandie. Dachten wir! Kurzfristig umgeplant hat mein Mann mich mit einem Vorschlag überrascht. So sind wir nach Giverny in Monets Garten gefahren. Letztlich haben wir die Route ein wenig in die Atlantik-Richtung ausgedehnt.