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Rouen

Rouen

Die historische Hauptstadt der Normandie, zählt zu den schönsten Städten Frankreichs. Mit ihren verwinkelten Gassen, beeindruckenden Fachwerkhäusern und bedeutenden Sehenswürdigkeiten fühlt man sich in eine andere Zeit versetzt.

Hunderte liebevoll restaurierte Fachwerkhäuser säumen die engen Straßen und verleihen Rouen seinen unverwechselbaren Charakter. Kleine Cafés, Boutiquen und traditionelle Restaurants laden dazu ein, die entspannte Atmosphäre der Stadt zu genießen. In vielen Ecken und Straßen findet man kleine Kunstwerke oder liebevolle Verschönerungen, sei es in der Luft oder in Blumenampeln.

Das Wahrzeichen Rouens ist die imposante Kathedrale Notre-Dame. Ihre kunstvoll gestaltete Fassade beeindruckte bereits den Maler Claude Monet, der sie in einer berühmten Gemäldeserie festhielt. Besonders bei wechselnden Lichtverhältnissen entfaltet das Bauwerk eine faszinierende Wirkung und zieht Besucher aus aller Welt an.

Ein weiteres Wahrzeichen der Stadt ist der historische Uhrenturm Gros-Horloge. Die prächtige astronomische Uhr aus dem 14. Jahrhundert überspannt eine der beliebtesten Straßen der Altstadt und gehört zu den meistfotografierten Sehenswürdigkeiten Rouens. Von der Aussichtsplattform des Turms bietet sich ein wunderschöner Blick über die Dächer der Stadt bis hin zur Kathedrale. Das is uns leider entgangen. Die kunstvoll verzierte Fassade und die beeindruckende Mechanik machen den Uhrenturm zu einem faszinierenden Zeugnis mittelalterlicher Ingenieurskunst.

Für Reisende mit dem Wohnmobil oder Camper gibt es bei einem Besuch in Rouen einige Besonderheiten zu beachten. Da die Stadt zu den französischen Umweltzonen gehört, ist für die Einfahrt die sogenannte Crit’Air-Plakette erforderlich. Diese Umweltplakette sollte bereits vor der Reise online beantragt werden, da sie bei Kontrollen vorgezeigt werden muss. Das Prozedere dauert bis zu 3 Wochen inkl. Versand der Plakette.

Auch die Parkplatzsuche kann insbesondere für größere Camper und Wohnmobile eine Herausforderung darstellen. Die engen Straßen der historischen Altstadt sowie begrenzte Parkmöglichkeiten machen das Abstellen größerer Fahrzeuge im Zentrum oft schwierig. Wir waren zum Glück ohne Fahrräder unterwegs und sind mit unserem Camper nur 5,40 m lang, so dass wir auf der Hauptstraße am Fluss noch einen Parkplatz ergattern konnten.

 

Normandie 2025

Mit dem Camper durch die Normandie

In 10 Tagen haben wir folgende Orte angefahren:

Cambrai – Giverny Monets GartenRouenBayeuxChateau GratotBlainville-sur-merGouville-sur-merPort-Bail-sur-merChateau FlamavilleDielette Bunkerreste in HeauvilleVauville-sur-merLa HagueBatterie Vicq-sur-merCherbourg Jardin de senteursPort en bessinRavenovillePegasusbrücke RanvilleGraye-sur-merHoulgateVillervilleHonfleurLe Havre Hängende GärtenOcteville-sur-merFecampVeules-les-rosesSotteville-sur-merDieppeCriel-sur-merCriel PlageLe TreportAbbevilleAmiens

Die Reise in die Normandie beginnt für viele nicht erst am Meer, sondern schon auf dem Weg dorthin. Wer aus Deutschland oder dem Westen Europas anreist, passiert häufig die nordfranzösische Stadt Cambrai – ein Ort, der sich perfekt für eine entspannte Zwischenetappe eignet. Genau so begann auch unsere Reise: mit Vorfreude, französischen Landstraßen und dem Gefühl, dem Alltag Kilometer für Kilometer zu entgleiten.

Cambrai liegt für uns als Zwischenstopp auf dem Weg nach Cherbourg. Hier haben wir die erste Nacht verbracht. Die charmante Stadt bietet mit ihren historischen Gebäuden, kleinen Cafés und gemütlichen Plätzen einen wunderbaren Einstieg in eine Frankreichreise.

Besonders schön ist ein Spaziergang durch die Altstadt mit ihren typisch französischen Fassaden. Leider sind wir auf unserem Trip ohne Fahrräder unterwegs. Daher gibt es keine Fotos von den umwerfenden alten Häusern in der Altstadt. Deshalb gibt es auch keine Fotos von diesen tollen Häusern. Wer etwas Zeit mitbringt, sollte unbedingt in einer der traditionellen Bäckereien anhalten – frische Croissants und ein Café au Lait gehören einfach dazu.

Nach einer entspannten Nacht in Cambrai ging es am nächsten Morgen weiter Richtung Normandie. Dachten wir! Kurzfristig umgeplant hat mein Mann mich mit einem Vorschlag überrascht. So sind wir nach Giverny in Monets Garten gefahren. Letztlich haben wir die Route ein wenig in die Atlantik-Richtung ausgedehnt.